Mittwoch, 31. März 2010

Pflanzenöl statt Butter

Gesättigte Fette gelten als schlecht für Gefäße. Doch ob Sparsamkeit bei Fleisch,Butter oder Käse wirklich vor Herzinfarkt schützt und welche Nährstoffe stattdessen gesund sind, wurde nie eindeutig nachgewiesen. Eine Analyse belegt jezt: Die Zahl koronarer Ergebnisse sinkt deutlich, wenn man gesättigte durch mehrfach ungesättigte Fette ersetzt. Wer 15 Prozent seiner Kalorien in Form von mehrfach ungesättigten Fetten zu sich nimmt, der hat ein knapp 20 Prozent geringeres Herzinfarktrisiko und koronaren Herztod als Menschen, bei denen der Anteil nur 5 Prozent beträgt. Jede Erhöhung der mehrfach ungesättigten auf Kosten der gesättigten Fette um fünf Prozent bedeutet: Verringerung des Risikos der koronaren Ereignisse um zehn Prozent. (ärzte zeitung de ) www.medicalreport.at

Rheumatiker auch zum Zahnarzt überweisen

Bei entzündlichen Rheuma sind oft die Zähne beteiligt. Bedeutsam ist der Zusammenhang mit einer Paradontitis. Wichtig zu wissen: Eine Paradontitis Therapie reduziert die Krankheitsaktivität bei Patienten mit Rheumatoiden Arthritis. Rheumatologen brauchen einen guten Zahnarzt-nicht nur für sich selbst . Es gebe immer mehr Daten zur Vergesellschaftung von entzündlichen rheumatischen Erkrankungen mit jenen des Zahnhalteaparates. Ein Ergebnis : Bei Patienten mit Paradontits ist das Risiko an einer Rheumatoiden Arthritis zu erkranken 2,6 fach erhöht, im Vergleich zu Zahngesunden. Bei Nichtrauchern mit Paradontitis ist das RA-Risiko sogar neunfach erhöht, sagte der Rheumatologe vom Praxiszentrum St. Bonifatius in München.

Dienstag, 30. März 2010

Streunende Tiere gefährden besonders Kleinkinder

Vor dem Füttern und Streicheln unbekannter Tiere sind Reisende in ferne Länder unbedingt zu warnen. In vielen Ländern besteht ein ernst zu nehmendes Risiko , durch Tierbisse mit tollwut infiziert zu werden. Das Risiko ist erhöht bei längeren Aufenthalten in Endemiegebieten und bei Reisen unter einfachen Bedingungen. 95 Prozent der Tollwut-Erkrankungen bei Menschen gibt es in Asien und Afrika, zur Hälfte sind Kinder im Alter bis 15 Jahre betroffen. Aktuelles Beispiel für tollwutgefahren ist die Insel Bali in Indonesien. Mindestens 40 Menschen sollen dort seit November 2008 an der Infektion gestorben sein, Touristen waren bisher noch nicht betroffen. (ärzte zeitung de)

Akupunktur nimmt Angst vor Zahnarzt

Patienten die übertrieben hohe Ängste vor dem Zahnarzt haben , beruhigen sich durch Akupunktur und können infolge leichter zahnbehandelt werden. Wärend bei jeden Dritten der Gedanke an den Zahnarzt für ein mulmiges Gefühl sorgt, verspürt jeder Zwanzigste sogar extreme Ängste und Beklemmungen und meiden daher oft die Ordination völlig. Diese Erscheinung , die man Zahnbehandlungs-Phobie bezeichnet, tritt laut Wissenschaftler besonders häufig bei psychosozialen Problemen auf. (der standard)
www.medicalreport.at

Montag, 29. März 2010

Raucher Entwöhnung

Rauchen aufhören ist schwer. eine Übersicht über Erfolg und Misserfolg von Raucherentwöhnungsstrategien. Rauchen schadet der Gesundheit. Das wissen alle 1.6 Millionen Raucher in Österreich. Jeder zweite versucht mit Nikotinersatzpräparaten aus der Apotheke , Fachliteratur oder Akupunktur und Hypnose die quälenden Entzugserscheinungen zu überwinden und vom Glimmstängel loszukommen. Die meisten werden wieder rückfällig, weil die Motivatione fehlt. Es gibt nur wenige Erkrankungen , für die Rauchen nicht das Risiko erhöht. Tabakkonsum ist nicht nur mit Krebs, Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall assoziiert, sondern kann auch zu Atemwegskrankheiten , Osteoporose, Zahn-und Zahnfleischerkrankungen führen sowie Geschmacks und Geruchs und Sehsinn beeinträchtigen. Zudem altern Raucher schneller und leben zehn Jahre kürzer als Nichtraucher.(der standard) www.medicalreport.at

Pille langfristig ohne Risiko

Bei Frauen über 45 Jahren , die in jungen Jahren die Pille genommen haben , ist die Sterberate nicht höher als bei Frauen ohne Hormoneinnahme. Das hat eine Kohortenstudie mit mehr als 46000 zu Beginn jungen Frauen ergeben. Sie wurden bis zu 39 Jahre lang nachbeobachtet. So kamen knapp 820000 Frauenjahre mit 378000 Jahre ohne Pilleneinnahme zustande. Von Frauen , die die Pille genommen hatten , starben insgesamt 2864 und von denen ohne orale Kontrazeption 1747. Das bedeutet : Bei Pilleneinnahme war die Sterbensrate langfristig nicht erhöht, sondern im Gegenteil signifikant um zwölf Prozent verringert. ( ärzte zeitung de )

Sonntag, 28. März 2010

Keine Grippewelle in Jänner

Die eisigen Jännertage dieses Jahres haben keine Grippewelle ausgelöst. Im Gegenteil, es haben sich sogar erheblich weniger Menschen wegen Erkältung krankgemeldet als im Jänner 2009. Es gab aber mehr Verletzungen, vor allem in den nördlichen Bundesländern sowie in den Großstädten Hamburg, Berlin,Bremen. Die Ursache , teilweise Glatteisunfälle. Die größte Grippewelle mit einem Anstieg der Atemwegserkrankungen verzeichnete man im Jahre 2005.

Gefäßstütze

Diskussion über beste Behandlung verengter Halsschlagader entfacht. Studien zeigen kontroverse Ergebnisse. Zur Auswahl stehen zweik Therapieoptionen: einerseits die seit mehr als zwei Jahrzehnten eingeführte operative Eröffnung der Schlagader mit Entfernung der Kalkablagerungen , anderseits die noch jüngere Methode der Aufdehnung der verengten Halsschlagader mit einem Ballon und das Einbringen einer Gefäßstütze (Stenting) . Dieses Stenting wird kontrovers diskutiert, so auch den aktuellen Studien. An den Therapieempfehlungen für Deutschland wird sich durch die beiden neuen Untersuchungen allerdings nichts ändern. Die Empfhelung lautet, dass für jeden Patienten ein Konsil aus Neurologen , Gefäßchirurgen und interventionelle Neurologen entscheiden soll , welcher Eingriff am besten geeignet ist. (der standard)www.medicalreport.at

Samstag, 27. März 2010

Worte fügen Schmerzen zu

Verbale Reize aktivieren das menschliche Schmerzgedächtnis. Gespräche über das Schmerzempfinden könnten empfundene Schmerzen verstärken.Achtung jetzt piekst es gleich. Nicht nur Kinder auch vielen Eerwachsenen wird nach dieser Ankündigung beim Arzt ziemlich mulmig. Und sobald die Nadel der Spritze die Haut berührt , ist der stechende Schmerz auch schon deutlich zu spüren. Nach einer solchen Erfahrung reicht es dann bei der nächsten Impfung schon aus , sich allein das Bild der Nadel ins Gedächtnis zu rufen, um unser Schmerzgedächtnis zu aktivieren. (der standard)

Zahnbürsten , Tummelplatz für Bakterien

Österreicher sind Muffel in Sachen Mundhygiene und brauchen durchschnittlich zwei Zahnbürsten pro Jahr. Die Österreicher wechseln durchschnittlich nur zwei Mal pro Jahr die Zahnbürste. Damit liegen sie hinter Deutschland und der Schweiz. Die Schweizer , europweit Vorreiter in Sachen Mundhygiene , wechseln im Vergleich hingegen drei Mal pro Jahr die Zahnbürste. Experten empfehlen einen Bürstenwechsel mindestens alle drei Monate, aus Hygienegründen und weil sich die borsten abnützen. Daher : Jahreszeitwechsel ist Zahnbürstenwechsel. (der Standard)

Freitag, 26. März 2010

Parkinson

Riechstörungen sowie morgentliche Schmerzen in Schulter und Arme können erste Warnzeichen einer Parkinson Erkrankung sein. Die Patienten selbst bemerken beispielsweise, dass es ihnen schwer fällt, den Arm wie gewünscht oder so rasch wie früher zu bewegen. Sie fühlen sich steif , unsicher und ungewöhnlich langsam. Bei Schulter-Arm-Schmerzen kurz nach den aufwachen überprüft der Nervenarzt dann unter anderem , ob der Arm beim Gehen noch mitschwinge. Wenn dies nicht der Fall ist, werde dies als deutlicher Hinweis auf Parkinson gewertet. Von 100 Parkinson-Patienten berichten 80 über Probleme bei der Wahrnehmung von Gerüchen. Vor allem Oregano und Vanille können von den Betroffenen nciht mehr wahrgenommen weden. Bemerken Menschen dieses Symtom, sollten sie umgehend einen Neurologen aufsuchen, rät der niedergelassene Mediziner aus Köln.(der standard)

Chronoforscher gegen Zeitumstellung

Die anstehende Zeitumstellung bringt nach Ansicht von Wissenschaftlern die innere Uhr aus dem Rhytmus. Dies berge gesundheitliche Risken. Die Auswirkungen können bis hin zu Veränderungen von Puls und Blutdruck gehen. Es gibt auch Untersuchungen , die belegen , dass es am Montag nach der Zeitumstellung vermehrt zu Verkehrsunfällen kommt. Die Sommerzeit sei nicht nur überflüssig , sondern auch schädlich, ergänzt der Schlafforscher Prof. Jürgen Zulley in der Zeit. Es würde unsere Biologie eher entsprechen , in der Winterzeit zu bleiben. Neue Untersuchungen zeigten , dass sich die Zeitumstellung nicht nur kurzfristig negativ auf die Gesundheit auswirkt-vielmehr störe sie sieben Monate lang bis zum Anfang der Winterzeit die innere Uhr einer Mehrheit der Bevölkerung.

Der Frühling lässt Hormone verrückt spielen

Der Frühling ist da. Und mit ihm unsere gute Laune. Plötzlich lächeln wir wieder, flirten,sind gut drauf. Psychologische Untersuchungen haben bewiesen , dass es so etwas wie eine Erholung vom Winter gibt. Das liegt am Licht, es hat eine positive Auswirkung auf die Psyche. Dann kommt die Temperatur hinzu , man fühlt sich wohler , weil man nicht mehr in dicke Sachen eingepackt ist. Die lieben Mitmenschen natürlich auch nicht. Da kann man dann einen Blick auf das andere Geschlecht riskieren. Das Hormon Melatonin fördert den Schlaf. Es wird ausschließlich nachts produziert. Weil es im Winter länger dunkel ist , ist der Melatoninspiegel dann auch tagsüber erhöht, wir fühlen uns schläfriger. Beim Übegang vom Winter zum Sommer werden die Melatoninwerte verringert. Es ist heller , wir sind wacher und aktiver.Der Gegenspieler von Melatonin , das Hormon Seratonin , das Glückshormon , wird durch das Sonnenlicht stimuliert. diese Hormonumstellung spielt auch physiologisch eine große Rolle. (ärzte zeitung de) www.medicalreport.at

Donnerstag, 25. März 2010

Koffein-Einfluss auf physische Leistungsfähigkeit

Kaffee fördert die physische Leistungsfähigkeit. Das Koffein ist die pharmakologisch aktive Substanz. Ab welchen Mengen der Effekt eintritt, welcher Mechanismus dahinter steckt und ob damit nur Ausdauerleistung gesteigert werden können, beantwortet eine Fachbroschüre des Deutschen Grünen Kreuzes. Viele Studien haben belegt, dass sich die Zeit bis zum Eintritt der Erschöpfung verlängert. (ärzte zeitung de)

Depressionen bei Jugentlichen

Depressionen bei Jugendlichen oder Adoleszenten sollten möglichst frühzeitig behandelt werden. Ansonsten steigt das Risiko stark , dass sich sich in späteren Jahren manifestieren. Insgesamt durchleben zwei Prozent der Schulkinder und Adoleszenten schwere depressive Episoden und vier Prozent Depressionen leichter Art. Allerdings werden ein Viertel der jungen Menschen , deren Depression nicht erfolgreich behandelt worden ist, nach einem Jahr erneut depressiv. Nach fünf Jahren müsssen laut Rudovsky fast drei Viertel der Betroffenen damit rechnen , erneut an einer Depression zu erkranken. (ärzte zeitung de)

Seegras gegen Fettleibigkeit

Alginat im Seegras verringert die Fettverdauung deutlich. Seegras könnte ein neues Mittel gegen Fettleibigkeit werden, berichten britische Forscher beim Meeting der American Chemical Society in San Francisko. Das Seegras ist in der Lage die Fettaufnahme um 75 Prozent zu reduzieren , wie deine Studie deutlich gemacht hat. Das Alginat , ein natürlicher Ballaststoff , der im Seegras vorkommt kann den Körper daran hindern Fett zu absorbieren. Untersuchungen mit künstlichen Verdauungsapparat an mehr als 60 Stoffen haben gezeigt , dass die Substanz besser wirkt als die meisten anderen, die zur Behandlung von Fettsucht angeboten werden. (der standard)
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Dienstag, 23. März 2010

Leben ohne Pillen möglich bei Epilepsie

Eine neue Langzeitstudie zeigt: Ein Drittel der Patienten mit juveniler myoklonischer Epilepsie führt langfristig auch ohne Medikamente ein befriedigendes Leben. Patienten mit der wichtigsten juvenilen Epilepsieform lassen sich zwar gut behandeln, ohne Medikamente ist die Prognose aber schlecht, so lautete zumindest das Credo vieler Neurologen. Die Praxis lehrt dagegen etwas anderes. Die Hälfte der Patienten setzt langfristig die Medikamente ab und die meisten kommen damit ganz gut klar, hat Professor Bernahrd Steinhoff auf der Fortbildung Neuro Updata in Wiesbaden berichtet. (ärzte zeitung de )

Wanze als Vorbild gegen Herzinfarkt

Wissenschaftler aus Würzburg haben einen neuen Hemmstoff für Herzinfarkt und Schlaganfall an Mäusen erfolgreich getestet. Nach diesen positiven Ergebnissen wird es jetzt weitere Tests in Kliniken geben. Für die Raubwanze Triatoma infestans ist es überlebenswichtig , dass das Blut nicht gerinnt, während sie es ihrem Wirt abzapft. Das erreicht sie mit Hilfe eines Proteins. Forscher haben aus dem Protein einen Hemmstoff entwickelt, der künftig vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen soll. Wissenschaftler um Professor Bernhard Nieswandt vom Rudolf-Virchow-Zentrum der Uni Würzburg haben nun den Stoff auf seine Wirksamkeit überprüft und können bestätigen : Das Mittel wirkt, ohne dabei die Blutstillung zu beeinträchtigen.
(ärzte zeitung de)

Frauen putzen ihre Zähne länger,lieber und öfter

Österreicher verputzen 167 Millionen Euro pro Jahr. Frauen tun es länger , lieber und öfter , aber auch viele Männer und Jugendliche legen Wert auf Zahnpflege. Insgesamt geben die Österreicher dafür pro Jahr rund 167 Millionen Euro aus. Am meisten Geld wird in Zahncrreme investiert (70 Mio)Diese Zahlen gab Gerhard Gribl , Konsulent der Branchenplattform Kosmetik transparent, am Dienstag in Wien bekannt.
84 Prozent der Frauen und 70 Prozent der Männer reinigen eigene Angaben zufolge täglich zweimal oder noch öfter.Das hat eine Online Erhebung mit 500 Personen im Alter von 14 bis 65 Jahren ergeben.aus den Daten geht aber auch hervor, dass immerhin 22 Prozent nur einmal am Tag putzen. (der standard) www.medicalreport.at

Montag, 22. März 2010

Sex im Fastfood Tempo

Sexuelle Probleme zwischen Partnern haben oft eine gemeinsame Ursache. Sie entstehen weil Männer zu dominant und daher auch zu schnell sind , meint Tantra Lehrer Bernd Braun. Im Prinzip sei es ganz einfach . Männer müssten nur ein wenig ihrer männlichen Dominanz zurücknehmen und sich auf den Rhythmus und das Tempo ihrer Partnerin einstellen. Die indische Tantra Lehre geht von einer Gleichgewichtung beider Geschlechter aus, da spirituell gesehen , Mann und Frau gleich sind, so Braun. In den vergangenen Jahrhunderten haben sich in vielen Teilen der Welt allerdings ein Ungleichgewicht , nämlich eine männliche Dominanz und eine Geringschätzung des Weiblichen herauskristallisiert, die in weiten Bereichen überwiegten. (der standard)

Sonntag, 21. März 2010

Atemnot im Schlaf

Atemaussetzer im Schlaf können zum frühen Tod führen. Früh Therapie verhindert gefährliche Folgen der Schlafapnoe. Die Krankheit Schlafapnoe , die sich durch Schnarchen mit Atemaussetzern kennzeichnet, ist trotz ihrer schlimmen Folgen noch wenig bekannt. Darauf macht die European Respiratory Society anlässlich des Weltschlaftages aufmerksam. Die wichtigsten Anzeichen dafür sind so geläufig , dass sie im Alltag und selbst in manchen Arztpraxen oft übersehen oder nicht richtig zugeordnet werden. Rechtzeitige Diagnose und Behandlung können die gefährlichen Folgen jedoch gut abwenden. (der standard)

Samstag, 20. März 2010

Alkoholprobleme im Betrieb

Vorgesetzte sollen früh ein Gespräch mit Betroffenen suchen. Besondere Vorsicht ist in Kleinbetrieben geboten. Bei Alkoholproblemen eines Mitarbeiters sehen viele aus Unsicherheit oder Mitleid weg. Das hilft jedoch keinem weiter und endet oft mit Komplettausfall oder Kündigung, warnt die Berufsgenossenschaft der Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege. Besser wäre es, möglichst früh ein Gespräch mit dem Betroffenen zu suchen. Drei bis fünf Prozent der Beschäftigten jedes Betriebes sind erfahrungsgemäß alkoholabhängig, bei zehn Prozent wäre eine Behandlung wegen riskantem Alkoholkonsum notwendig. ( der standard)
http://www.medicalreport.at

Viel bewegen , aber ohne Spitzenbelastung

Bewegung ist bekanntlich ein wichtiger Faktor der Gesundheitsvorsorge und vieler Therapien. Ein spezielles Projekt gewährt jetzt eine detaillierte Einsicht in die dabei entstehenden Gelenkbelastungen. 30 Millionen Deutsche leiden an muskuloskelaten Erkrankungen. Auch viele jüngere Menschen sind betroffen . Bei unseren Kindern stimmt der Ausgleich zwischen körperlicher Be-und Entlastung nicht mehr. Die Empfehlung lebenslang mindestens dreimal wöchentlich eine halbe bis dreiviertel Stunde Bewegung - ohne Spitzenbelastung.

Freitag, 19. März 2010

Fußpilz lauert im Wäschekorb

Infizierte Kleidungsstücke sind potentielle Ansteckungsquellen. Anti Fußpilz Socke soll das Volksleiden lindern. Rund zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Fußpilz. Als Schutz vor Infektionen wird das Tragen von Schuhen in besonderes gefährdeten Bereichen wie im Schwimmbad, in der Sauna oder im Hotelzimmer empfohlen. Doch vielfach unbeachtet bleibt die Ansteckungsgefahr im eigenen Haushalt. Was passiert, wenn ein getragener Socken zusammen mit der restlichen Wäsche im Wäschekorb und der Waschmaschine landet ? Werden infiszierte Kleidungsstücke zusammen mit anderen gelagert, ist eine Übertragung der Pilzsporen auf andere Textilien möglich. Niedere Waschtemperaturen in der Haushaltswaschmaschine reichen nicht aus , um die Hautpilze sicher und effektiv zu beseitigen. Erst nach einer 60 Grad Wäsche konnten die Wissenschaftler keine Fußpilz-Sporen mehr auf dem getesteten Textilgut nachweisen. (der standard)

Darmreinigung

Die Koloskopie ist der Goldstandard zur Früherkennung von Darmkrebs. Moderne Trinklösungen erleichtern den Patienten die zuvor unverzichtbare Darmreinigung. Darmkrebs steht in den westlichen Ländern bei den tumorbedingten Todesursachen auf den zweiten Platz. Dabei lässt er sich durch Screening zu über 80 Prozent verhindern. Der Goldstandard für die Früherkennung ist die Koloskopie , da gleichzeitig Diagnose und Behandlung von Neoplasien erlaubt. Ab dem 55 . Lebensjahr und noch einmal 10 Jahre später steht sie auf dem Vorsorgeprogramm. Seit dessen Beginn haben Gastroenterologen diese Untersuchung etwa 3,5 Millionen Mal vorgenommen und nach Hochrechnung bis 2010 mehr als 15000 Menschen ein Kolon-Ca erspart.

Donnerstag, 18. März 2010

Die gute Seite der Sonne

Im März erreicht der Vitamin D Spiegel sein tiefstes Niveau. Zufuhr senkt Risiko für chronische Erkrankungen. Das mit Hilfe der Sonnenstrahlen gebildete Vitamin D hilft dem Körper , eine Fülle von Krankheiten abzuwehren. Darauf weisen internationale Forscher verschiedenster Fachrichtungen aktuell hin. Da wir im dunklen Winter alle Vitamin D-Vorräte des vergangenen Jahres aufbrauchen , haben wir im März einen Vitamin D-Mangel erklärt der Stoffwechselexperte Rudolf Gasser von der Uniklinik in Innsbruck .

Sexueller missbrauch

Bei vier von fünf Menschen mit Ganzkörperschmerzen ist davon auszugehen , dass sie in iher Kindheit missbraucht wurden und überfordert waren. Missbrauch verursache nicht nur eine psychische Traumatisierung , sondern auch eine nachhaltige Störung der körpereigenen Schmerzkontrolle. Die primären Schmerzen , welche die Opfer während einer Misshandlung ertragen müssen , können im Körper unmittelbar Spuren hinterlassen und sich tief in das Schmerzgedächtnis einbrennen.

FSME breitet sich Richtung Norden aus

Trotz des kalten Winters könnte die Zeckenplage und das damit verbundene Risiko einer Gehirnhautentzündung weiter ansteigen. Es gibt keine Veranlassung zu glauben , dass die Zecken weniger geworden sind, erklärt Prof. Jochen Süss vom Friedrich Loeffler Institut in Jena.
Die Erreger breiten sich nach Aussagen Süss nicht nur in Deutschland weiter aus , sondern auch in Europa und Asien. In Insgesamt 27 europäischen und 6 asiatischen Ländern trete das FSME Virus mittlerweile auf. Über die Ursachen tappen wir noch völlig im Dunkeln. Erstaunt war er über den Virusfund in Dänemark und Finnland , wo sogar 100 Kilometer südlich des Polarkreises Viren gefunden worden seien. Viele Faktoren seien für die Ausbreitung der Viren verantwortlich. Im Falle der neuen Funde im Gebirge über 1500m haben jedoch der Klimawandel großen Einfluss gehabt.

Mittwoch, 17. März 2010

Täglich zwei Wickeltischunfälle

Zwei Säuglinge stürzen pro Tag vom Wickeltisch. Grund ist oft unterschätzte Beweglichkeit der Kinder und Sekunden der Unaufmerksamkeit , so Kinderchirurg Michael Höllwarth. In Österreich passieren jährlich über 170000 Kinderunfälle. laut dem Verein "Große schützen Kleine" stirbt österreichweit jede Woche ein Kind an den folgen eines Unfalls. Drei Viertel aller Kinderunfälle ereignen sich zuhause. Am Wickeltisch sorgen unachtsame Momente für gefährliches Unfallpotenzial und Kopfverletzungen bei Säuglingen. (der standard)

Kopierer und Laserdrucker können Lunge schaden

Die feinen Partikel aus Kopierern und Laserdrucker können nach Ansicht von Freiburger Wissenschaftlern Krebs verursachen. Sie haben nach eigenen Angaben erstmals nachgewiesen , dass Lungenzellen genetische Schäden aufweisen , wenn sie den Emissionen der Geräte ausgesetzt sind.

Dienstag, 16. März 2010

Impotenz als Alarmsignal

Anhaltende Potenzprobleme ist Indikator für bestehende Gefäßverengungen. Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Zu diesem Ergebnis ist eine Untersuchung der Universität des Saarlandes gekommen. Eine Studie mit 1.519 Männer , die bereits an einer kardiovaskulären Erkrankung litten, ergab , dass jene , die auch impotent waren , über ein doppelt so hohes Herzinfarkt-oder Sterberisiko verfügen.

Fetteste Frau der Welt

Die US-Amerikanerin Donna Simpson hat Gewichtiges vor. Die 42-jährige aus dem Bundesstaat New Jersey träumt davon , die dickste lebende Frau der Welt zu werden. In amerikanischen Medien prahlte Simpson am Montag , dass sie rund 273 Kilogramm auf die Waage bringt. Ihr Traum noch 200 Kg mehr. Das ist eine Fantasie von mir , sagte Simpson. 12000 Kalorien verspeist sie jeden Tag , das Sechsfache dessen , was viele Ärzte empfehlen. Simpson selbst hält sich für gesund und normal. (dt.ärztezeitung de ) www.medicalreport.at

Allergiezeit

Die Birkenpollen kommen mit Macht . Die ersten warmen Frühlinstage werden nach Einschätzung von Medizinern einen massiven Pollenflug auslösen. Das Winterwetter habe die Baumblüten zwar etwas verzögert , aber Hasel und Erlenpollen seien schon in der Luft. Nun kommen die Birkenpollen hinzu, sie gehören zu den Hauptauslösern von Heuschnupfen und allergischen Asthma.

Montag, 15. März 2010

An Muskeln und Skelett krankt es bei vielen Patienten

Muskuloskeletale Erkrankungen verursachen eine hohe Krankheitsbelastung. Die Behandlung dieser Patienten erfordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit , wie sie seit 25 Jahren beim Dachverband Osteologie praktiziert wird. Fast jeder zweite 50 bis 59 -jährige ist von muskuloskeletalen Erkrankungen betroffen. Sie verursachen 19 Prozent der Krankenhauseinweisungen und 40 Prozent der Reha Maßnahmen.

Diabetes

Zwei entscheidende Behandlungsansätze stoppen Diapetes bei Menschen mit frühen Symptomen entgegen bisheriger Annahmen doch nicht. Zu diesem Ergebnis ist eine groß angelegte Studie der Diabetes Trials Unit an der Univesität of Oxford gekommen. Das Team um Rury Holman betont , dass man lediglich mit Sport und einer gesunden Ernährung sicherstellen kann , dass Menschen mit einem hohen Diabetes Risiko gesund bleiben. Tests mit mehr als 9000 Teilnehmern konnten auch keine Verringerung eines zukünftigen Herzproblems bei jenen feststellen , die beide in Frage kommenden Medikamente anstelle von Blindpräparaten verabreicht bekamen. laut Diabetes UK verfügen allein in Großbritannien sieben Mio. Menschen über ein Diabetes Risiko. Details der Studie wurden in New England Journal of Medicine veröffentlicht. (der Standard )

Sonntag, 14. März 2010

HIV-Therapie

Die HIV Therpie ist eine Erfolgsgeschichte. Dennoch gibt es nach wie vor Grenzen wie anhaltende chronische Entzündung, lebenslange gewissenhafte Einnahme der Medikamente, Langzeitnebenwirkungen und trotz wirksamer Therapie keine Eradikation der HI-Virus aus nicht zugänglichjen Reservoiren. Die heutige antiretovirale Therapie sei wirksam , weniger toxisch und einfacher einzunehmen als die ersten Dreifachkombinationen der 90 Jahre. Es gibt nun mehr als 20 HIV Medikamente für die initiale Therapie , nach Therapieversagen und für intensive vorbehandelte Patienten. Moderne initiale Dreifachkombinationen können bei regelmäßiger Einnahme bei mindesens drei Viertel der Patienten langfristig die Virusvermehrung hemmen und die Viruskonzentration unter die Nachweisgrenze von 50 Kopien pro Milliliter Blut senken. (ärzte zeitung de)

Samstag, 13. März 2010

Grünkohl hilft bei Augenleiden

Grünkohl ist nicht nur reich an Vitamin C , sondern hilft auch bei einem Augenleiden im Alter. Ernährungswissenschaftler aus Jena haben herausgefunden , dass der auch in Grünkohl enthaltene natürliche Farbstoff Lutein das Fortschreiten einer altersbedingten Netzhautzerstörung zumindest kurzfristig stoppen kann. Jeder dritte Rentner leidet irgendwann an dieser Degeneration, erklärt der Leitende Oberarzt an der Augenklinik des Univesitätsklinikums Jena. Die Betroffenen sehen dabei in der Mitte ihres Sehfeldes einen grauen Punkt, außerdem erscheinen Linien unscharf. Eine Ursache für dieses Augenleiden sei dass an der Makula- dem Punkt des schärfsten Sehens auf der Netzhaut nicht mehr ausreichend Lutein vorhanden ist, erklärt Dr. Dawczynski. Dadurch werde die Makula , auch gelber Fleck genannt , buchstäblich grau. (ärztezeitung de)

Wenn der Blutdruck schwankt

Fallweise hohe Werte erhöhen das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden. Ärzte sollten über Blutdruckschwankungen informiert werden. Menschen die nur gelegentlich einen zu hohen Blutdruck haben , sind einem höheren Schlaganfallrisiko ausgesetzt als jene , bei denen der Blutdruck gleichbleibend hoch ist. Zu diesem Ergebnis ist eine Untersuchung unter der Leitung des Department of Clinical Neurology an der Universität of Oxford gekommen. Die derzeit gültigen richtlinien zur Vermeidung eines Schlaganfalls konzentrieren sich jedoch auf das Senken der Blutdruckwerte. (der standard)

Freitag, 12. März 2010

Essen das Laune macht

Sogenannte Mood Food , also Nahrungsmittel , die Einfluss auf die Stimmung eines Menschen nehmen können, ist mit Vorsicht zu genießen. Beim Verzehr sollte man umsichtig sein, warnt der Ernährungsmediziner Maximilian Ledochowski . Der Mediziner berichtet von Fällen , wo das gesunde Mood Food krank machen kann. Zum Schutz der Konsumenten könne sich Ledochowski durchaus ein Werbeverbot für Lebensmittel oder eine Steuer auf Lebensmittelwerbung vorstellen.

Wie Übergewicht entsteht

Es wird gegessen , obwohl der Körper bereits gesättigt ist. Wenn es nach den Lübecker Wissenschafter Achim Peters geht , entsteht Übergewicht durch Störungen in der Energieversorgung des Gehirns. Ein interdisziplinäres Forscherteam unter Peters Leitung hat den Erklärungsansatz mit der Bezeichnung "Selfish Brain-Theorie" experimentell belegt und nun geeignete Theapieformen entwickelt, die Peters beim Ernährungskongress der Diaetologen Österreichs in Wen vorgestellt hat.

Donnerstag, 11. März 2010

Reitzdarm

Patienten, die nach einer Infektion ein Reizdarmsyndrom entwickeln , haben eine relativ gute Prognose. Nach fünf Jahren sind bei etwa jedem zweiten die Reizdarmsymtome verschwunden.
Dass bei vielen Patienten mit postinfektiöser Reiszdarmsyndrom die Beschwerden wieder verschwinden, haben Forscher um Dr. In Su Jung von der Universität in Seoul in Korea bei 59 Patienten beobachtet, die eine Infektion mit Shigellen durchgemacht hatten, und danach teilweise an einem postinfektiösen Reizdarmsyndrom erkrankt waren.

Solarien gefährlich wie das Rauchen

Regelmäßige Solarium Nutzung steigert bei unter 30 Jährigen das Krebsrisiko um bis zu 75 Prozent. Bei den Solarium Nutzern sind die Deutschen Weltmeister. Mehr als 5000 Sonnenstudios gibt es nach Schätzung des Bundesamtes für Strahlenschutz bundesweit. Mehr als 11 Millionen Bundesbürger zwischen 14 und 49 Jahren haben in den letzten zwölf Monaten ein Solarium besucht. Davon 5,2 Millionen regelmäßig , midnestens einmal pro Woche-unbeeindruckt von allen Expertenwarnungen. Denn Fakt ist : 140000 Menschen erkranken pro Jahr neu an Hautkrebs , mit drastischen Steigerungsraten vor allem in den jüngeren Altersgruppen, meldet der deutsche Reportagedienst obx-medizindirekt. 22000 davon an besonders gefährlichem Schwarzen Hautkrebs. Wer vor dem 30. Lebensjahr regelmäßig Solarien nutzt , steigert sein Risiko , an Hautkrebs zu erkranken um bis zu 75 Prozent.

Grüner Star

Unbehandelt kann die Erkrankung des Sehnervs zur Erblindung führen. In Österreich sind 80.000 Menschen betroffen. Wessen Grüner Star zu lange unentdeckt bleibt , für den sehen Augenärzte schwarz. Unbehandelt kann die Erkrankung des Sehnervs nämlich zur Erblindung führen, warnt unter anderem Susanne Binder von der augenabteilung bei einer Pressekonferenz in Wien. Schließlich sei eine gute Sehschärfe kein Garant für ein gesundes Auge. Es sollte bei der Bevölkerung verstärkt Augenmerk auf die Vorsorgeuntersuchung gelegt werden.

Mittwoch, 10. März 2010

Alte Männer sexuell aktiver als Frauen

Mehr als jeder dritte 75 bis 85 -jährige Mann sei laut Studie sexuell aktiv , bei Frauen seien es die Hälfte. Männer sind im hohen Alter fast doppelt so häufig sexuell aktiv wie Frauen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschafterinnen der Universität Chicago , die vom "British Medical Journal" im Internet veröffentlicht wurde. Von den befragten US Amerikanern gaben in der Gruppe der 75 bis 85 -jährigen Männer 39 Prozent an, sexuell aktiv zu sein. Bei den Frauen in dieser Altersgruppe waren es nur 17 Prozent. Auch das Interesse an Sex unterscheidet sich bei alten Menschen stark. 41 Prozent der Männer waren in diesem Alter noch an Sex interessiert, bei den Frauen waren es nur elf Prozent.

Weltnierentag 11. März

Am 11. März ist Weltnierentag. aus diesem Anlass treffen 25 Forschergruppen aus 15 Länder an der Medizinischen Universität wien aufeinander, die in einem großen europäischen Forschungsprojekt , genannt "Syskid" zusammenarbeiten. Wir müssen Patienten mit erhöhten Risiko für chronische Nierenerkrankungen zukünftig früher diagnostizieren und behandeln, erklärte Gert Mayer von der Medizinischen Universität Innsbruck einer der großen Herausforderungen der Medizin in den nächsten Jahren. (der standard)

Dienstag, 9. März 2010

Rotavirusimpfung

Die Rotavirusimpfung ist in Österreich ein großer Erfolg. Bereits ein Jahr nach Einführung des Schutzes ist die Rate von kleinen Kindern , die wegen Rotavirus-bedingtem Brechdurchfall in Kliniken eingewiesen werden , stark rückläufig. In der Zeit vor der Impfung betrug die jährliche Rate der Rotavirus-bedingten Klinikeinweisungen 2066 pro 100 000 Kinder im Alter bis 12 Monate. Nach Einführung der Impfung ging die Rate auf 631 pro 100 000 zurück. Insgesamt wurden bei Kindern bis drei Monate ein Rückgang der Klinikeinweisungen durch Rotaviren um 42 Prozent und bei Kindern von 3 Monaten bis 20 Monaten ein Rückgang um 74 Prozent registriert. Gleichzeitig sei die Zahl der Kliniktage wegen Rotavirusdurchfall bei Kindern um 45 Prozent gesunken. Mit der Impfung ließen sich wahrscheinlich Kosten sparen.

Nächtliche Harnflut

Geschätzte 540000 Frauen und 290000 Männer in Österreich rauben Blasen und Nierenprobleme Nacht für Nacht den Schlaf. Tabukrankheiten wie Bettnässen , vermehrtes nächtliche Wasserlassen oder Wasserharnruhr plagen nicht nur alte sonder auch junge Menschen. Die Ursache sei bei rund 60000 "Bettflüchtlingen" ein Mangel des 'Botenstoffes ADH. Trotz guter und rasch wirkender Behandlungsmethoden würden kaum 15 Prozent der Betroffenen adäquat behandelt . Vor allem Senioren würden Probleme als Folge ihres Alters beurteilen und nicht zum Arzt gehen. Dabei helfe bei ADH Mangel ganz einfach die Gabe des synthetischen Hormons Desmopressin , das die Funktion von Vasopressin übernehme. ADH steuert den Wasserhaushalt und somit auch die Harnproduktion. Wird der botenstoff zu wenig oder gar nicht produziert , arbeitet die Niere in der Nacht ungebremst weiter und die Blase füllt sich unentwegt. Die daraus resultierenden Erkrankungen bezeichnet man als nächtliche Harnflut, die sich in Toilettengängen im Minutentakt bezw. Bettnässen äußert.

Montag, 8. März 2010

Gesunde Zähne-weniger Frühgeburten

In einer Studie mit fast 900 Teilnehmerinnen hatten 23 Prozent der Schwangeren mit Paradontalkrankheiten Frühgeburten, aber nur 7 Prozent der Frauen mit gesunden Zähnen. Das berichten Forscher beim 39. Treffen der American Association for Dental Reserch in Washington. (ärzte zeitung de )

Migräne

Die Patienten Aufklärung im Bereich von Migräne muss einfach zugänglich sein. Patienten müssen genau nachvollziehen können , dass Behandlungsverfahren zur Verfügung stehen und welche Konsequenzen damit einhergehen, um son noch besser in ihre Eigenbehandlung eingebunden zu sein. Die Betreuung von Migräne Patienten in Europa hinkt der bisherigen Zielsetzung hinterher, so Hans Christian Diener von der Uni Klinik in Essen.

Sonntag, 7. März 2010

Sodbrennen

Sodbrennen erhöht das Risiko an Kehlkopfkrebs zu erkranken. Säureblocker und Lifestylemanagement beseitigen den Reflux. Jährlich erkranken 15.000 Menschen in Deutschland an einem bösartigen Tumor im Bereichen der Mundhöhle, Rachen und Kehlkopf meldet der deutsche Reportagendienst obx-medizindirekt. Risikofaktoren sind neben Tabak und Alkoholkonsum mangelde Mundhygiene und Sodbrennen. Die Häufigkeit von bösartigen Tumoren im Mund und Rachenbereich hat sich in den letzten 30 Jahren etwa verdoppelt. Männer sind davon etwa fünf bis zehnmal so oft betroffen wie Frauen. 95 Prozent der Tumore in diesem Bereich gehen von den Schleimhäuten des oberen Atmungs und Verdauungstraktes aus.
(der standard)

Wenn Muskeln alt werden

Die Muskelmasse eines Menschen nimmt im alter ab. Sport und gesunde Ernährung stoppen den gefährlichen Muskelmassenverlust. Das alter des Körpers wird zuerst auf der Haut sichtbar und in den Gelenken spürbar. Unbemerkt bleibt oft , dass auch die Muskelmasse im alter abnimmt, mit gefährlichen Folgen für die Gesundheit. Auch gesunde Menschen verlieren im fortgeschrittenen alter an Muskelmasse. bis zum 80. Lebensjahr gehen etwa 30 Prozent verloren. Man bemerkt es nicht, da sich die meisten Tätigkeiten im Alltag heute mit geringer Muskelmasse bewältigen lassen. Die Diagnose Sarkopenie wird oft erst gestellt , wenn es zu einem schweren Sturz gekommen ist.

Samstag, 6. März 2010

Kaffee löst keine Rhytmusstörungen aus

Der Patient hat Herzrhytmusstörungen und trinkt täglich mindestens vier Tassen Kaffee-was liegt da näher , als Ihm Mäßigung beim Kaffeegenuss zu empfehlen. Für solche Empfhelungen gibt es keinen Grund, wiederspricht jetzt der US Forscher mit Hinweis auf neue Studien. Kaffee wirkt anregend , auch auf das Herz. Pulsfrequenz und Pludtruck steigen, das Herz schlägt kräftiger. Empfindliche Menschen verspüren dies oft in Form von Palpitationen, die als unangenehm empfunden werden. Der Glaube das Kaffee ein potenzieller Auslöser von Arrhytmien ist , ist weit verbreitet. Menschen mit Rhytmusstörungen erhalten deshalb immer wieder den Rat , auf das " Genussgift " Kaffe unbedingt zu verzichten. (der standard)

Immer um eine schlanke Linie bemüht

Gesunde Ernährung und Sport beliebteste Abnehmmethoden. Die wenigsten vertrauen auf Hypnose oder chirurgische Intervention. Auch wenn der Frühling naht. Jeder zweite Österreicher überlegt das ganze Jahr hindurch etwas für die schlanke Linie zu tun. 59 Prozent haben sich bereits erfolgreich gesünder ernährt oder täglich viel bewegt beziehungsweise Sport betrieben. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes merket hervor, deren Ergebnisse am Freitag veröffentlicht worden sind. Market hat von 23 bis 25. Februar 1019 repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewähle Personen online befragt. 24 Prozent überlegten wie sie selbst sagten , im Frühjahr etwas für die schlanke Linie zu tun. 50 Prozent haben das das ganze Jahr über vor, vier Prozent eher zu anderen Zeiten. 15 Prozent spielen mit diesem Gedanken nur selten, sieben Prozent überhaupt nicht. (der standard)

Freitag, 5. März 2010

Hilfe für Pornografiesüchtige

Die Anonymität und Verfügbarkeit im Netz wird manchem zum Verhängnis. Die Pornografie und Sexsucht haben durch das Medium Internet eine neue Dimesion erhalten. Erstmals im deutschsprachigen Raum widmet sich im April eine wissenschaftliche Fachtagung der Internet-Sexsucht. wobei der Schwerpunkt auf der Behandlung von Betroffenen liegt. Erst wenige Psychotherapeuten widmen sich dieser Problematik, die vor allem Männer betrifft. Die Tagung möchte aber nicht den moralischen Zeigefinger heben, sondern das Leiden derer lindern , die Hilfe suchen, beton der Tagungsleiter Raphael Bonelli.

Nachtschicht und Überstunden machen Krank

Kreuzschmerzen und Schlafprobleme sind häufige Folgen von Mehr und Nachtarbeit. Zeitdruck und Hitze belasten am meisten. Durchschnittlich 18,4 Tage pro Jahr gehen Beschäftigte in Produktionsbetrieben arbeiten, obwohl sie sich krank fühlen. Das ergab eine am Freitag in Wien präsentierte Umfrage . Nur rund zwölf Prozent der 7000 Befragten gaben an, nie Überstunden
zu machen, rund ein Drittel arbeitet zumindest gelegentlich nachts. Nachtschicht und häufige Überstunden machen krank. Besonders klagten die Betroffenen über Probleme mit dem Bewegungs und Stützaparat. (der standard)

Donnerstag, 4. März 2010

Zahnfleischbluten

Blutendes Zahnfleisch kann ein Symtom für die unheilbare Paradontitis sein. Als Hinweis auf eine Entzündung ist es in jedem Fall ein Alarmsignal. Schmerzen beim Zähneputzen und eine rote Zahnbürste: Zahnfleischbluten ist ein Alarmsignal für ernst zu nehmende Zahnfleischerkrankungen. Die häufigste Ursache ist vermiderte Mundhygiene, weiß der Wiener Zahnarzt und Paradontologe Oliver Jandrasits. Zahnfleischbluten kann ein Symptom für Gingivitis , eine Zahnfleischentzündung sein. Diese kann wieder vollkommen ausheilen. Allerdings kann eine solche Entzündung unter bestimmten Voraussetzungen in einer Paradontitis ( Zahnbettentzündung ) übergehen und damit hat der Betroffene ein ganzes Leben lang zu tun, den heilbar ist sie nicht. Bei der Paradontitis geht die Entzündung vom Kieferknochen aus. (der standard)

Dunkelheit macht Menschen unehrlich

Dunkelheit bietet Menschen nicht nur ein Versteck , sondern verschlechtert mitunter auch die Moral. Das berichten Psychologen von der Universität of Toronto . Schon das Tragen einer Sonnenbrille verstärkt den Glauben, man sei vor der Aufmerksamkeit und Kontrolle anderer geschützt. Menschen lassen sich dann eher dazu verleiten , unehrlich und eigennützig su sein. Um das heruauszufinden , ließen die Forscher ihre Probanden mehrere Experimente durchlaufen. Das erste fand in Räumen statt , die entweder hell oder bloß schummrig beleuchtet waren. Die Versuchspersonen sollten Rechenaufgaben lösen, die Ergebnisse selbst korrigieren und sich je nach Richtigkeit aus einem vorgegebenen Budget belohnen. Während die Rechenleistung in beiden Gruppen gleich war, schummelten die Personen in Dämmerlicht eher und heimsten mehr unverdientes Geld ein als jene im hellen Raum. (der standard )

Mittwoch, 3. März 2010

Therapie , die gezielt die Entzündung bremst !

Neue Medikamente haben die Behandlung bei chronischen entzündlichen Darmkrankheiten , aber auch bei Rheuma deutlich verbessert. Biologicals geifen gezielt in Entzündungsprozesse des Körpers ein. Zusammen mit der konventionellen Therapie , die sich auf Steroide und Immunsuppressiva stützt, ermöglichen sie es , die Beschwerden der Patienten deutlsich zu mindern. Herkömmliche Arzneimittel lindern hier wie bekannt , zwar die Symtome deutlich , eine Heilung ist damit aber bisher nicht möglich. Steroide zum Beispiel können einen Schub durchbrechen. Immunsuppressiva verlängert die symptomfreie Phasen, indem sie die körpereigenen Abwehrprozesse unterdrücken. (ärztezeitung de)

Mit Diät gegen Atherosklerose

Drei Diäten helfen offnebar , blockierte Arterien wieder frei zu machen. Weniger Fett , weniger Kohlenhydrate und die Mittelmeer-Diät. Zu diesem Ergebnis ist eine Untersuchung der Ben-Gurion Universität gekommen. Die Studie , an der 140 Personen teilgenommen haben , ergab dass die richtige Ernährung tatsächlich helfen Kann , die fettigen Ablagerungen in den Arterien zu verringern. (derstandard)

Dienstag, 2. März 2010

Nächtlicher Fluglärm gefährdet das Herz !

Experten fordern der Gesundheit zuliebe weniger Nachtflüge-Laute Frachtflugzeuge sollten durch leise Flieger ersetzt werden. Wer in den Nachtstunden häufig Flugzeuge über sich hinwegbrausen hört , läuft eher in Gefahr einer Herz oder Kreislauferkrankung . Zudem weden speziell Frauen öfter depressiv. Zu diesem Schluss kommen Forscher, die im Auftrag des deutschen Umweltbundesamtes die Gesundheitsfolgen von nächtlichem Fluglärm in der Region Köln Bonn untersucht haben. Brisant sind die Ergebnisse , da sich laut UBA fünf Mio. Deutsche durch Fluglärm hochgradig belästigt fühlen und jeder Dritte über Fluglärm klagt.
(der standard)

Montag, 1. März 2010

Depression - keine Mode sondern schwere Krankheit

Eine schwere , oft lange andauernde Krankheit , keine Modeerscheinung. Depressionen. Nimmt man alle Formen zusammen, beträgt der Anteil der Menschen , die daran erkranken , 15 Prozent. Grob gesagt erlebt ein fünftel der Bevölkerung eine Depression, sagt bei der 43. Wissenschaftlichen Fortbildungswoche der österreichischen Apothekerkammer , der Grazer Experte Peter Hofmann. Vehemend sprach er sich gegen das oftmalige Umstellen von Patienten von einem Medikament auf ein anderes aus ökonomischen Gründen aus. (der standard )

Sexuelle Unlust ist therapiebar

Wenn sich ein Partner innerhalb einer Beziehung vernachlässigt fühlt , weil es im Bett nicht mehr richtig so läuft wie früher , ist Expertenrat dringend angesagt. Denn die damit verbundenen Missverständnisse können von den beiden Betroffenen meist kaum in Selbsttherapie gelöst weden. Prinzipiell ist es egal , ob es der Vernachlässigte Mann oder Frau ist , meint Sexualmediziner Georg Pfau . Das Vernachlässigen habe auch immer eine emotionale Komponente , so der Mediziner. Denn dies führe zu Selbstzweifel und quälenden Fragen wie "Bin ich nicht mehr schön genug" , "Werde ich nicht mehr geliebt" oder "Ist da etwar gar schon ein anderer Partner im Spiel" , meint Pfau. Dies sind die stereotypen Erklärungsversuche von Männern und Frauen , die meinen , sie bekämen zu wenig Sex . Man fühlt sich nicht mehr geliebt , und das lasse die Alarmglocken schrillen. (der standard)