Donnerstag, 18. März 2010

FSME breitet sich Richtung Norden aus

Trotz des kalten Winters könnte die Zeckenplage und das damit verbundene Risiko einer Gehirnhautentzündung weiter ansteigen. Es gibt keine Veranlassung zu glauben , dass die Zecken weniger geworden sind, erklärt Prof. Jochen Süss vom Friedrich Loeffler Institut in Jena.
Die Erreger breiten sich nach Aussagen Süss nicht nur in Deutschland weiter aus , sondern auch in Europa und Asien. In Insgesamt 27 europäischen und 6 asiatischen Ländern trete das FSME Virus mittlerweile auf. Über die Ursachen tappen wir noch völlig im Dunkeln. Erstaunt war er über den Virusfund in Dänemark und Finnland , wo sogar 100 Kilometer südlich des Polarkreises Viren gefunden worden seien. Viele Faktoren seien für die Ausbreitung der Viren verantwortlich. Im Falle der neuen Funde im Gebirge über 1500m haben jedoch der Klimawandel großen Einfluss gehabt.

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