Donnerstag, 22. April 2010

Ein krankes Herz spricht nicht gegen die Sauna

Regelmäßige Saunabesuche stärken die Abwehr und lindern chronische Atemwegserkrankungen. Auch Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen können davon profitieren.
"Es gibt immer noch viele Vorurteile im Zusammenhang mit Saunagängen", sagte Privatdozent Rainer Brenke von der Hufeland-Klinik Bad Ems. Dazu gehöre etwa, dass bei Patienten mit Herzerkrankungen oder Hypertonie in Sachen Sauna Vorsicht geboten sei. Dies sei so pauschal nicht richtig, wie Brenke bei einer von dem Unternehmen Steigerwald unterstützten Veranstaltung betonte. Bei Patienten mit konventioneller arterieller Hypertonie ohne Folgeschäden seien regelmäßige Saunagänge im Gegenteil sogar indiziert, weil sie langfristig den Gefäßquerschnitt vergrößerten und damit den peripheren Widerstand und so letztlich den Blutdruck senkten. Verzichtet werden sollte lediglich auf die Nutzung des Tauchbeckens, weil es dabei zu Blutdruckspitzen kommen könne, so Brenke. Gegen kalte Güsse oder kaltes Duschen spreche aber nichts.
(ärzte zeitung de )

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