Donnerstag, 22. April 2010

Klimaschutz mit gesunder Ernährung

Wien - Weniger Autofahren, gut Dämmen - wir wissen wie man Energie spart und damit das Klima schützt. Doch was trägt Ernährung zum Klimaschutz bei? Biolebensmittel aus der Region sind aus der optimalen Klimadiät nicht wegzudenken - und auch die Reduktion der Fleischportionen reduziert klimaschädigendes CO2.Biobauern sind Klimaschützer: 180.000 Tonnen CO2 werden durch die biologische Bewirtschaftung in Österreich eingespart. Der Biolandbau verzichtet konsequent auf den Einsatz von energieaufwendigen, synthetischen Mineraldüngern und setzt stattdessen auf organische Dünger wie Kompost oder Tiermist. So erzeugen Biobetriebe, bezogen auf die Endprodukte, durchschnittlich 25 % weniger Treibhausgase als konventionelle Betriebe. Und mittlerweile ist in Österreich so gut wie jedes Lebensmittel in bester Bioqualität erhältlich.

Der österreichische Fleischkonsum liegt weit über den ernährungswissenschaftlichen Empfehlungen. Maximal drei Portionen Fleisch oder Wurst pro Woche werden empfohlen - neun Portionen sind jedoch Realität. Die Tierhaltung braucht 80 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Für die Produktion von 1.000 kcal aus Rindfleisch werden rund 31,2 m2 Fläche gebraucht, für die Erzeugung der gleichen Energiemenge aus Gemüse nur 1,7 m2. Die Herstellung von 1 Kilo Rindfleisch erzeugt 6.450 g CO2, die Herstellung von 1 Kilo Gemüse nur 150 g. Kleinere Fleischmengen und der Genuss des sonntäglichen Bratens in Bioqualität sind aktiver Klimaschutz. (der standard )

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