Freitag, 30. April 2010

Niedrigster Lichtschutzfaktor ist Sechs

Wien - Endlich warm: "Sonne tanken" bedeutet für viele Menschen, die Kraftreserven aufzuladen. UV-Licht weckt die Lebensgeister, lässt die Hormone tanzen. "Licht hat positive, aber auch negative Auswirkungen", sagte dazu die Grazer Fachärztin für Dermatologie, Daisy Kopera. Sonnenstrahlen stimulieren die für die Knochen wichtige Vitamin D-Bildung und die Ausschüttung des Farbpigments Melanin, das für Bräune sorgt.Aber vor allem ist die Sonne im Verbund mit der Körperchemie des Menschen ein kleines "Glücks-Kraftwerk": Lichtsignale gelangen über die Netzhaut ins Gehirn und sorgen für die Ausschüttung des Nervenbotenstoffs Serotonin, das "Gute Laune-Hormon". Die Haut produziert unter Sonnenbestrahlung außerdem das Hormon Pro-Opio-Melanocortin, das die Ausschüttung des körpereigenen Glücklichmachers Beta-Endorphin veranlasst.

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