Dienstag, 20. April 2010

Potenzmittel im Test

Schätzungen zufolge hat jeder zweite Mann über vierzig schon einmal Erfahrung mit der sogenannten „erektilen Dysfunktion" (ED) gemacht. So häufig Potenzstörungen auftreten, so verschämt wird darüber geschwiegen. Der Verein für Konsumenteninformation hat sechs in Österreich zugelassene Präparate für die Diagnose erektile Dysfunktion (ED) bewertet, darunter PDE-Hemmer wie Viagra & Co. Fazit: Bevor Mann zu Potenzmitteln greift, sollte sich dieser unbedingt ärztlich untersuchen lassen.Bei PDE-Hemmern wie Viagra handelt es sich nicht um Aphrodiasiaka, sie helfen nicht bei Libidostörungen. Voraussetzung für die Wirksamkeit ist, dass ein sexuelles Verlangen vorhanden ist. Nutzen und Risiken einer Einnahme müssen bei der ärztlichen Untersuchung sorgfältig abgewogen werden. Die Langzeitwirkung der Mittel ist noch nicht ausreichend erforscht", so „Konsument"-Gesundheitsredakteur Bernhard Matuschak. „Viagra ist eigentlich ein Herzmedikament. Werden nitrathaltige Medikamente zur Behandlung bestimmter Herzkrankheiten, wie etwa Angina pectoris, eingenommen, darf das Präparat nicht angewendet werden.
Auf Viagra & Co verzichten muss auch, wer unter schweren Herz- Kreislauf- sowie Lebererkrankungen leidet, vor Kurzem einen schweren Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten hat und sehr niedrige Blutwerte aufweist." Zudem können Lebensmittel wie etwa Grapefruitsaft Nebenwirkungen verursachen.

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