Freitag, 14. Mai 2010

Kosmetikindustrie verkauft Träume

Luzern - Biologische Grundstoffe halten immer mehr Einzug in die Schönheitsbranche. Die Hersteller reagieren damit auf die Forderung der Kunden, Produkte mit geringem Allergierisiko bereitzustellen. Andererseits gibt es ein Wettrennen um den noch unergründeten Pool, den die Natur an Wirkstoffen bietet. Das erklärt Judith Huber, Inhaberin der Schweizer Kosmetiklinie de Clars , die seit Herbst 2009 mit Anti-Aging-Produkten erfolgreich auf dem Markt aktiv ist. Die Expertin schildert, wie die Kosmetikindustrie mit dem Dilemma zwischen Anspruch und Wirklichkeit umgeht.Veränderungen im Angebot der Schönheitsprodukte waren stets eng mit dem Fortschritt der Hautforschung verbunden. Sobald neue Faktoren bekannt wurden, die die Hautalterung positiv oder negativ beeinflussen - seien es Feuchtigkeit, freie Radikale, Vitamine, Prozesse rund um die Teilung und Lebensdauer der Zelle oder Transportmechanismen - reagierte die Kosmetikindustrie. "Das Ergebnis heute ist, dass Laien angesichts der Produkt- und Wirkungsfülle kaum mehr erkennen können, was nun wirklich wichtig ist", berichtet Huber.

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