Samstag, 1. Mai 2010

Mammographie Ja oder Nein?

Ausgehend von der erschütternden Tatsache, dass weltweit jede achte Frau im Laufe ihres Lebens mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert wird, herrscht zumindest in einem Punkt Einigkeit in der Fachwelt: Der gefährlichen Krankheit gehört der Kampf angesagt. Mit der Früherkennung als diagnostisches Tumor-Identifikationsverfahren wurde ein probates Mittel gefunden. Neben der möglichen Anwendung schonender Behandlungsmethoden bringt Früherkennung die größtmöglichen Chancen auf Heilung. Die meisten EU-Länder bedienen sich seit einigen Jahren einer Screeningmethode, um bösartigen Veränderungen im Brustgewebe frühzeitig auf die Schliche zu kommen. Ein standardisiertes Verfahren, dass zur Steigerung des eigenen Gesundheitsbewusstseins und der Selbstkompetenz, Frauen ab 50 jährlich zur Mammographie einlädt. In Österreich ist das Einladungsprogramm derzeit noch Zukunftsmusik. Usus hierzulande ist die sogenannte opportunistische Mammografie, bei der Frau auf Empfehlung des Arztes, oder auch nicht, darüber entscheidet ob und wann sie ihre Brüste einer Mammografie unterzieht. Auf der Überweisung steht dann eine „Verdachtsdiagnose", damit die Krankenkassen die Kosten für die Untersuchung bezahlen. Ein flächendeckendes Brustkrebsscreening ist in Österreich für heuer geplant

2 Kommentare:

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  2. Da Krebsbehandlungen viel teurer kommen , sollte die Kasse an der Mammographie nicht sparen.

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