Donnerstag, 13. Mai 2010

Nächtliche Qualen für "Beschnarchte"

Die Vorstellung, dass der Organismus nachts phasenweise auf das Atmen verzichtet, klingt beängstigend. Lebensbedrohlich ist dieser Zustand, den Mediziner als Schlafapnoesyndrom bezeichnen, in den meisten Fällen allerdings nicht. „Es ist sehr selten, dass die Sauerstoffunterversorgung im Gehirn zur akuten Lebensbedrohung wird", weiß Stefan Seidel, Neurologe an der Universitätsklinik für Neurologie am Wiener AKH. Kein Grund das Schlafapnoesyndrom auf die leichte Schulter zu nehmen, denn je häufiger der nächtliche Schlaf von diesen Atempausen zerhackt wird, desto höher ist auch das Risiko, dass die Gesundheit davon langfristig Schaden nimmt. „Diese Patienten neigen zu Gefäßverkalkungen und damit verbunden zu Schlaganfällen und Herzinfarkten", erklärt der Wiener Experte.(der standard)

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