Samstag, 5. Juni 2010

Gehirnleistung von Wachkoma-Patienten unterschätzt

Patienten reagieren eher auf komplexe Reize - Salzburger Psychologen arbeiten an der Entwicklung von exakteren Diagnoseverfahren
Salzburg - Rund ein Drittel aller Wachkoma-Patienten bekommt von der Umwelt wesentlich mehr mit, als herkömmliche klinische Tests vermuten lassen würden. Dies kann fatale Auswirkungen auf die Therapie und den Umgang mit diesen Menschen, die oft jahrzehntelang im Koma liegen, haben. Ein Team von Psychologen der Universität Salzburg unter der Leitung von Manuel Schabus arbeitet deshalb an verlässlicheren und aussagekräftigeren Diagnoseverfahren

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