Mittwoch, 30. Juni 2010

Trinken nicht vergessen

Zu wenig Flüssigkeit kann zu körperlichen Beschwerden führen - Besonders Kinder und Ältere sollten öfters "über den Durst" trinken
Wien - Trinken ist mehr als bloßes Durststillen. Denn ist man nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, beeinflusst dies auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit: Schwindel, Müdigkeit und Kopfschmerzen bis hin zu Kreislaufkollaps sowie Herz- und Nierenfunktionsstörungen können die Folgen sein. Speziell Kinder, ältere Menschen und Sportler sollten daher genug trinken, empfiehlt das forum. ernährung heute, der Verein zur Förderung von Ernährungsinformationen, in einer Aussendung.
Da der Wassergehalt im Körper mit den Jahren kontinuierlich abnimmt, ist es gerade für die Kleinsten wichtig, ausreichend zu trinken. Darüber hinaus ist bei Kindern das Durstgefühl noch nicht voll entwickelt und denken oft nicht daran, zu trinken. "Vor allem im Sommer sollten Eltern ihren Kindern regelmäßig Getränke anbieten und sie beim Herumtollen zu Trinkpausen animieren - am besten noch bevor die Kleinen Durst verspüren. Denn das Signal 'Wasserbedarf' sendet der Körper erst, wenn man schon auf dem Trockenen sitzt", erklärt Marlies Gruber vom forum. ernährung heute.

Da das Durstgefühl mit dem Alter abnimmt, sind auch ältere Menschen gefährdet, nicht genug zu trinken. Zudem verringern sie oft aufgrund von beschwerlichem Toilettengang oder möglicher Inkontinenz bewusst ihre Flüssigkeitsaufnahme. "Abwechslung und tägliche Trink-Rituale können helfen, die nötige Flüssigkeitszufuhr zu erreichen: Etwa ein Glas Saft nach dem Aufstehen, Trinken während dem Fernsehen oder Radiohören, eine Flasche Wasser dort platzieren, wo man sich am meisten aufhält oder am häufigsten vorbei kommt", empfiehlt Gruber.

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