Dienstag, 20. Juli 2010

Abkühlung von Innen und Außen

Mit ein paar Tricks wird die Hitze erträglicher - vor allem mit richtiger Ernährung
In Österreich herrschen hochsommerliche Temperaturen. Ein heißer Sommertag reiht sich an den nächsten und die Prognosen stellen kaum Abkühlung in Aussicht. Was des einen Freud, ist des anderen Leid: Schwitzen, Mattheit und Kreislaufschwäche sind oft unerwünschte Nebenwirkungen der heißen Tage. Mit ein paar Tricks kann die Hitze erträglicher gemacht werden - allen voran mit der richtigen Ernährung.
"Um die heißen Tage richtig genießen zu können, ist es wichtig, den gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Entscheidend ist die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit - mindestens zwei bis drei Liter täglich", so Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes in einer Aussendung. Erste Anzeichen einer Dehydration sind Mundtrockenheit, Konzentrationsmangel und Kopfschmerzen - dann ist es allerhöchste Zeit für die Flüssigkeitsaufnahme.

Durch das ständige Schwitzen bei hohen Temperaturen werden dem Körper Flüssigkeit und Mineralstoffe, wie Kalium, Magnesium und Kalzium entzogen. Um diesen Verlust wieder auszugleichen, sollten vor allem Mineralwasser, gespritzte Frucht- oder Gemüsesäfte und kalte Tees getrunken werden. Wer eher zu wenig trinkt, kann sich mit wasserreichem Obst und Gemüse helfen. "Auf Alkohol sollte weitgehend verzichtet werden und auch stark koffeinhaltige Getränke sollte man nur in geringem Maß zu sich nehmen", so Schreiber.

Am besten sind übrigens leicht temperierte Getränke: Eiskalte Durstlöscher kühlen nur für kurze Zeit, da der Körper die Flüssigkeit, um sie verdauen zu können, auf Körpertemperatur erwärmen muss und dadurch zur Wärmeproduktion angeregt wird.

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