Freitag, 16. Juli 2010

Anstieg für Tinnitus-Risiko mit Handynutzung

Zusammenhang von Mobiltelefonnutzung und Tinnitus in einer hochrangigen Fachzeitschrift der Umweltmedizin publiziert
In den letzten beiden Jahrzehnten kam es zu einer intensiven Verbreitung des Mobiltelefons. Etwaige langfristige Auswirkungen auf das Hörorgan wurden bisher nicht untersucht. Wissenschafter des Instituts für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien und der HNO-Abteilung des Wiener AKH veröffentlichten die laut eigenen Angaben weltweit erste qualitativ hochwertige Studie zur Frage des Zusammenhanges der Mobiltelefonnutzung und dem Auftreten von Tinnitus.

Das Auftreten von Tinnitus in der Bevölkerung ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Etwa zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung leiden zumindest gelegentlich unter Ohrgeräuschen und bei etwa zwei Prozent ist die Lebensqualität dadurch erheblich eingeschränkt. In einer Fall-Kontroll-Studie wurden 100 Patienten mit Tinnitus, für den keine bekannten Ursachen ermittelt werden konnte, und (als Kontrolle) 100 Patienten der HNO-Ambulanz des Wiener AKH ohne Tinnitus (Patienten mit Halsentzündung, etc.) eingeschlossen.

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