Sonntag, 25. Juli 2010

Feuchter Händedruck gefällig?

Schwitzen ist gesund, heißt es - aber gibt es ein zuviel des Guten?
Hohe Außentemperaturen, körperlicher Betätigung, Stress oder Krankheit - wer kommt dabei nicht ins Schwitzen. So unangenehm es in manchen Situationen sein mag, sinnvoll ist es dennoch: "Schwitzen dient der Thermoregulation, das heißt der Aufrechterhaltung der Körpertemperatur bei 36 bis 37 Grad Celsius und schützt uns daher vor Überhitzung", erklärt Karin Niescher-Lüftl, Leiterin der Hyperhidroseambulanz an der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie in Innsbruck. Der Schweiß auf der Haut verdunstet, kühlt den Körper ab und schützt ihn auf diese Weise davor, zu heiß zu werden. Hinzu kommt, dass der Organismus beim Schwitzen nicht nur Wasser, sondern auch Giftstoffe ausscheidet. Schwitzen ist somit die körpereigene Klimaanlage und trägt zum Reinigungsvorgang des Körpers bei.

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