Montag, 19. Juli 2010

Marker ermöglichen frühe Diagnose von Herzinfarkt

Hinweise schon in ersten drei Stunden ermöglichen frühe Therapie
Heidelberg - Winzige Moleküle im Blut können Ärzten früher als bisher einen Herzinfarkt anzeigen. Die sogenannten microRNAs geben schon innerhalb der ersten drei Stunden Aufschluss auch über den Grad der Herzschädigung, wie eine Studie der Universitätsklinik Heidelberg zeigt.
Die Schäden lassen sich bei frühzeitiger Therapie minimieren, aber die Diagnose ist oft schwierig. Nur jeder zweite Patient hat die typischen ausstrahlenden Schmerzen in der Brust und eindeutige Veränderungen im Elektrokardiogramm (EKG). Bisher messen Bluttests die Werte des Proteins Troponin T, das bei Schädigung der Herzzellen freigesetzt wird. Aber das Eiweiß gibt erst drei bis sechs Stunden nach dem Infarkt Aufschluss.

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