Samstag, 24. Juli 2010

Nasse Badebekleidung wechseln

Trockene Wäsche verringert das Risiko für Infektionen im Intimbereich
Frankfurt/Main - Mädchen und Frauen sollten nach dem Baden in Seen oder Schwimmbädern trockene Wäsche anziehen, um das Risiko für Scheideninfektionen zu verringern. "Nasse Badebekleidung kann ebenso wie synthetische Unterwäsche Infektionen im Intimbereich begünstigen", erklärt Christian Albring, Präsident des deutschen Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF) in München. Vor allem Frauen, die zu chronischen Scheideninfektionen neigten, sollten diese Regel streng beachten, empfiehlt er.
Aufsteigende Keime

Scheideninfektionen sind dem BVF zufolge nicht nur unangenehm, sondern sie bergen auch das Risiko ernster Gesundheitsprobleme: Steigen Keime in die Gebärmutter, die Eierstöcke, die Eileiter oder die Blase auf, können sie auch dort problematische Entzündungen verursachen.

Von einer eigenmächtiger Behandlung der Infektion wird abgeraten, weil es zunächst geklärt werden muss, um welche Erreger es sich handelt. "Juckreiz und Ausfluss sind beispielsweise beides Symptome, die durch eine bakterielle Infektion oder eine Besiedelung mit Hefepilzen verursacht werden können. Gegen beide Infektionen führen jedoch nur unterschiedliche therapeutische Maßnahmen zum Behandlungserfolg", erklärt Albring.

1 Kommentar:

  1. Ich denke ich werde in Zukunft wirklich die nassen Badesachen wechseln...sicher ist sicher!

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