Freitag, 23. Juli 2010

Starkes Wespenjahr erwartet

Linz - Dauerregen, Temperaturstürze und später Sommerbeginn machten Wespen nichts aus. Im Gegenteil: Die Trachtbedingungen sind heuer besonders günstig und so spricht alles für eine starke Wespensaison. Da für Insektengift-Allergiker bereits ein einziger Stich tödlich sein kann, raten Fachärzte zur spezifischen Immuntherapie, mit der die gefährlichste aller Allergien nachhaltig behandelt werden kann. Neue Studiendaten zeigen, dass die volle Wirkung dieser Behandlung bereits eine Woche nach Erreichen der Erhaltungsdosis eintritt und zu 95 bis 98 % einen vollständigen Schutz vor schweren allergischen Stichreaktionen bietet.
Start des Frühlings entscheidend

Überwinternde Wespen- und Hornissenköniginnen sind gut an die heimischen Witterungsbedingungen angepasst. Deshalb ist für die Populationsentwicklung der Wespen weniger die Länge des Winters ausschlaggebend, sondern vielmehr der Start des Frühjahrs und die guten Nahrungsbedingungen zu Beginn der warmen Tage. „Geringfügige zeitliche Verschiebungen der Trachtbedingungen, wie dem Vorhandensein von z.B. Beuteinsekten für Wespen, wirken sich nur leicht verzögernd aus. Die Wespen befinden sich heuer in der Lage mit vielen Generationen durch den Sommer zu gehen. Es spricht somit alles für eine „sehr gute" Wespensaison!", erklärt der Zoologe Karl Crailsheim von der Universität Graz.

Die Entwicklung der Honigbienen unterscheidet sich hingegen ein wenig vom Vorjahr. Eine während der letzten drei Jahre vom Institut für Zoologie der Universität Graz durchgeführte Umfrage unter Imkern signalisiert ein etwas schlechteres Überleben der Bienenvölker im heurigen Jahr. Sie registrierten Winterverluste von 13,8%, im Jahr zuvor waren es 9,3%. Crailsheim: „Grund dafür können Belastungen durch Krankheitserreger, unterschiedlich erfolgreiche Krankheits- und Parasitenbekämpfung sowie die Strenge und der Verlauf des Winters sein." Die Imker sind allerdings in der Lage ihre Bienenvölker während des Sommers wieder zu vermehren

1 Kommentar:

  1. War ja letztes Jahr schon so schlimm! Noch schlimmer?????

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