Donnerstag, 15. Juli 2010

Warum Essen eine sehr emotionale Sache ist

"Abnehmen ist leichter als zunehmen" - Böhnchen auf dem Teller: Diäten bringen nichts, sagen Experten
Wien - Beim unkontrollierten Essen fehlt eine Bremse im Gehirn. Experten gehen nun auch der Frage nach, ob das große Fressen tatsächlich programmiert ist. In Anbetracht der Tatsache, dass die Menschen in Industrieländern und auch zunehmend auch in anderen Staaten immer dicker werden, ist das eine berechtigte Frage. Abnehmen geht leichter als zunehmen, meint der Buchautor und Psychocoach Andreas Winter. Der Grund, warum Menschen immer dicker werden, liegt am angelernten Verhalten, mit dem Essen Gefühle zu verbinden. Diese werden dann über die Speisen erzeugt, meint der Psycho-Coach.
"Meines Erachtens ist das kein Wunder, dass so viele Menschen zunehmen, weil es beim Essen nicht um die Speisen, sondern um deren Bedeutung geht", meint Winter. "So ist der Grund Kartoffelchips zu essen, nicht die Aufnahme von Kartoffeln und Salz, sondern das Signal für einen verdienten Feierabend", erklärt Winter. Chips sind keine Vollmahlzeit, sondern Partysnacks. Mit den Chips wird aber das Gefühl verknüpft "ich habe frei".

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