Donnerstag, 29. Juli 2010

Wenn der Wurm drin ist

Madenwurminfektionen sind weit verbreitet - Gesundheitlich ist die Parasitose weitgehend unbedenklich - Der Aufwand sie loszuwerden ist relativ groß
Ein Anblick auf den man gut und gern verzichten kann: Kleine weiße Würmer die sich in der Toilette rege auf dem großen Geschäft tummeln. Abstoßend und lästig, aber trotzdem kein Grund panisch zu sein: Nicht nur, dass über eine Milliarde Menschen weltweit diese Parasiten mit sich herumträgt, die Infektion mit den Oxyuren richtet in aller Regel keine gesundheitlichen Schäden an.

Der Madenwurm, auch Aftermade, Oxyuris vermicularis oder Pfriemenschwanz genannt ist der häufigste Eingeweideparasit des Menschen und gehört zur Wurmklasse der Nematoden. Er lebt im Dünndarm und ernährt sich dort vom vorüberziehenden Nahrungsbrei. Das begattete Weibchen kriecht nachts aus dem After und legt bis zu 15000 Eier im Analbereich ab. Danach stirbt das Weibchen, das Männchen tut das bereits nach der Paarung. (Quelle: der Standard)

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