Mittwoch, 4. August 2010

Gesundheitsrisiko Piercing?

Infektionen und Allergien sind so manchem Körperschmuckträger vertraut - Vom Profi gemacht erzeugt das Piercen aber nur wenig Probleme - Mit Ansichtssache
Naturvölker tun es schon ewig und auch in unseren Breiten hat das Piercen bereits Tradition. Allein in Österreich sind geschätzte 400.000 Menschen gepierct. Horrormeldungen, wie zuletzt ein 22-jähriger Israeli, der an den Folgen eines Zungenpiercings gestorben ist, geben immer wieder Anlass für Diskussionen.
Vorweg: Das Piercen mit tödlichem Ausgang ist eine Ausnahmeerscheinung, trotzdem wird die Komplikationsträchtigkeit dieses Modetrends vielfach kritisiert. Eine Studie der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Zentralkrankenhauses St.-Jürgen-Straße in Bremen hat gezeigt, dass sich bei jedem fünften Gepiercten lokale Probleme, wie vorübergehende Infektionen ergeben.
„Die Frage muss lauten, was man als Komplikation bewertet", betont Benedikt Folz, Leiter der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten der Karl-Hansen-Klinik in Bad Lippspringe, und zählt Schwellungen, kleine Blutungen und lokale Entzündungen eher zu den Unbequemlichkeiten, die von den meisten Betroffenen meist kommentarlos in Kauf genommen werden. Seltener, dafür umso dramatischer, sind Komplikationen, die einen stationären Aufenthalt inklusive operativem Eingriff nach sich ziehen. (der standard)

2 Kommentare:

  1. Eine Verschandelung des eigenen Körpers , gehört verboten !!!!

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  2. Da bin ich auch der Meinung!! Was das schlussendlich dem Gesundheitssystem kostet...

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