Freitag, 20. August 2010

Hochsaison für Wespen

Etwa 1.200 Menschen werden jährlich nach Insektenstichen im Krankenhaus stationär behandelt - Rund sechs Menschen sterben infolge einer allergischen Reaktion.
Wien - Das kommende heiße Wochenende lässt eine neuerliche Spitze bei den Wespenaktivitäten erwarten. Für Insektengift-Allergiker heißt es besondere Vorsicht walten lassen, aber auch Nicht-Allergiker sollten sich wappnen.

Jährlich werden in Österreich rund 1.200 Menschen nach einem Insektenstich im Krankenhaus stationär behandelt. "Bienen, Wespen und Hummeln stechen vor allem dann zu, wenn sie sich durch hektische Bewegungen bedroht fühlen. Wildes Fuchteln sollte daher vermieden werden, auch wenn die Insekten lästig sind. Am besten verhält man sich ruhig", rät Anton Dunzendorfer, Leiter des Bereichs Forschung im Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV).

Gefährlich werden Insektenstiche dann, wenn sie eine allergische Reaktion auslösen. Auslöser für Symptome wie Atemnot, Kreislaufschwäche und Anschwellen der betroffenen Stelle ist das Gift, das beim Stich ins Blut gelangt. "Bei Allergikern reagiert das Immunsystem zu stark auf das Insektengift. Bei Anzeichen wie geschwollener Zunge oder Hustenreiz muss sofort die Rettung gerufen werden", sagt Dunzendorfer. Schließlich endet die allergische Reaktion auf einen Insektenstich für etwa sechs Menschen pro Jahr tödlich.

Weiß man von einer Insektengiftallergie, hilft ein Notfall-Set mit Adrenalinspritze und Antihistamin-Tropfen, die sofort nach dem Stich angewendet werden müssen, um schlimmere Reaktionen zu verhindern. Dieses Notfall-Set muss daher immer mitgeführt werden.
(Quelle: der standard)

1 Kommentar:

  1. Ich finde dass heuer weniger Wespen sind als letztes Jahr...

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