Samstag, 7. August 2010

Obst und Gemüse zur Demenz-Bekämpfung

Erkrankte werden häufig nicht früh genug behandelt - Wegfallen von Diabetes und Depressionen hat große Auswirkungen
Montpellier/London - Das Verhindern von Diabetes und Depressionen könnte dramatische Auswirkungen auf die Anzahl der Demenzerkrankungen haben. Forscher des La Colombière Hospital und des Imperial College sind zu dem Ergebnis gekommen, dass auch Investitionen in Bildung und Ernährung, vor allem Obst und Gemüse, positive Auswirkungen haben können.
Hausärzte erkennen Symptome nicht

Fast gleichzeitig hat eine Studie des Medical Research Council gezeigt, dass Demenz-Patienten häufig nicht früh genug behandelt werden, da ihre Hausärzte die Symptome nicht rasch genug erkennen. Schätzungen gehen davon aus, das allein in Großbritannien bis 2025 mehr als eine Mio. Menschen an einer Demenz leiden werden.

Mehrere Risikofaktoren wie Fettsucht, hoher Blutdruck und hohe Cholesterinwerte wurden bereits identifiziert. Die Wissenschaftler wollten nun untersuchen, ob Interventionen des Gesundheitssystems Auswirkungen auf die Anzahl der Demenzerkrankungen haben können. 1.400 ältere Menschen wurden nach zwei, vier und sieben Jahren auf Krankheitssymptome hin untersucht.

Gleichzeitig wurden Größe, Gewicht, Bildungsgrad, das monatliche Einkommen, Mobilität, Ernährungsgewohnheiten, Alkoholkonsum und Rauchgewohnheiten ermittelt. Zusätzlich wurden die Teilnehmer ersucht, einen Lesetest zur Feststellung ihrer Intelligenz mitzumachen.
(Quelle:der standard)

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