Donnerstag, 19. August 2010

Run auf Cannabis-Arzneimittel

Hanf nach wie vor negativ stigmatisiert - Experten kritisieren politisch-juristisches Hickhack um THC
Wien/Dortmund - Einem Dortmunder Forscherteam ist es erstmals gelungen, Tetrahydrocannabinol (THC) - einen der Wirkstoff der Cannabis-Pflanze - mit Biosynthese künstlich und kostengünstig herzustellen. THC ist ein hervorragendes Arzneimittel und wird beispielsweise in der Behandlung von Multipler Sklerose oder bei chronischen Schmerzen verwendet. Das Problem ist jedoch, dass der Anbau von Cannabis in Deutschland und in Österreich durch Gesetze nahezu vollständig eingeschränkt ist.
"Solche Lösungen sind zwar gut, weichen aber vom eigentlichen Problem ab", meint der Mediziner Kurt Blaas, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft "Cannabis als Medizin". Hanf werde von allen Seiten negativ stigmatisiert, erklärt der Arzt. "Selbst Hanfbauern, die Hanföl, Hanfbier oder Hanfmehl herstellen, sind davon betroffen. Und das obwohl die EU den Hanfanbau finanziell fördert.
(Quelle:der standard)

1 Kommentar:

  1. Ja, Cannabis isch gsund! (natürli mit Maß und Ziel) Ich bekomme äs sogar vom Arzt verschrieba! Das isch super gega Migräne!

    AntwortenLöschen